Hallo Simsonfans,
heute möchte ich euch direkt mit den aktuellen Daten und Fakten zum neuen Moped-Nummernschild informieren.
Ein kleines Gespräch mit den Agenturleiter Steffen Reinsch der ÖSA Geschäftsstelle in Dessau.
Rücksprachen und den Erwerb unter www.oesa.de/steffen.reinsch oder Facebook
Schilderwechsel für Mofas und Mopeds
Dessau. Für Mofa- und Rollerfahrer gilt: Stichtag 1. März. Dann nämlich beginnt das neue Versicherungsjahr, und die schwarz-weißen Nummernschilder werden ungültig. Mofas und Roller dürfen ab März nur noch mit den neuen blau-weißen Versicherungskennzeichen auf die Straße.
„Das Nummernschild ist der Nachweis für die Haftpflichtversicherung. Und die ist gesetzliche Pflicht“, so Agenturleiter Steffen Reinsch von den Öffentlichen Versicherungen Sachsen-Anhalt (ÖSA). Wer nach dem 1. März dennoch weiter mit dem alten Kennzeichen fährt, hat keinen Versicherungsschutz. „Er muss bei einem Unfall die Kosten aus eigener Tasche bezahlen und macht sich außerdem strafbar“, darauf weist der Dessauer ÖSA-Agenturleiter hin.
Das bedeutet für alle Besitzer von Mofas, Motorrollern, Mopeds und Mokicks bis 50 Kubikzentimeter Hubraum und einer Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h und der Sonderregelung für Simsons: Altes schwarz-weißes Kennzeichen abschrauben und neues blau-weißes montieren. Gleiches gilt übrigens auch für Fahrräder mit Hilfsmotor – sogenannte E-Bikes – und Krankenfahrstühle. Die derzeit schwer angesagten Pedelecs hingegen brauchen in der Regel keine Schilder, sie gelten als Fahrräder mit Trethilfe.
Die Nummernschilder für ein Jahr kosten bei den ÖSA Versicherungen 58 Euro. „Wer erst später seinen Roller aus der Garage holt, zahlt natürlich entsprechend weniger“, so Steffen Reinsch. Er empfiehlt, sich auch gegen Diebstahl und Schäden am eigenen Moped abzusichern. „Diesen Schutz bietet die Teilkaskoversicherung; sie ist bei uns ab 42 Euro mit der Selbstbeteiligung von nur 100 Euro zu haben.“
Und auf einen weiteren wichtigen persönlichen Schutz weist der ÖSA-Agenturleiter hin: den Helm. Bereits 1976 hat der Gesetzgeber verfügt, dass Fahrer und Beifahrer von Krafträdern mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 20 km/h während der Fahrt einen Schutzhelm tragen müssen. „Diese Pflicht sollten Moped- und Rollerfahrer zu ihrem eigenen Schutz ernst nehmen“, so Steffen Reinsch. Auch bei geringern Geschwindigkeiten können die Folgen eines Unfalls enorm sein.“ Er rät dringend davon ab, Helme im Internet oder gar gebrauchte Helme zu kaufen. „Denn auch ein Helm, der von außen unbeschädigt und gut in Schuss aussieht, kann schon einen Aufprall hinter sich haben und einen weiteren im schlimmsten Fall nicht mehr abfangen.“
Außerdem bieten die ÖSA Versicherungen einen Rechtsschutz für Mofas und Mopeds an, sollte es nach Verkehrsunfällen oder Bußgeldbescheiden zu Streitigkeiten kommen. „Für kleines Geld fährt der Anwalt mit und hilft im Ernstfall Geld und Nerven sparen“, rät Steffen Reinsch.
Wer sicher mit dem Moped unterwegs ist, hat bei den einheimischen ÖSA Versicherungen seine Spar-Chance. Steffen Reinsch Angebot: „Nach zwei unfallfreien Jahren mit dem ÖSA-Mopedschild steigen junge Leute mit der günstigeren Schadenfreiheitsklasse ½ aufs erste Auto oder das Motorrad um. Führerschein-Neulinge haben damit den perfekten Start für den eigenen Schadenfreiheitsrabatt. Und auch fürs ,Begleitete Fahren ab 17’ ist das ein finanzieller Vorteil.“
Ab 1. März läuft nichts mehr ohne das blau-weiße Nummernschild fürs Moped. Mit ihm ist der gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtschutz verbunden. Das neue Kennzeichen kostet bei den ÖSA Versicherungen 58 Euro.
Fotos: ÖSA Versicherungen



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